Mediennutzungsvertrag mit Kindern vermeidet Ärger

Häufigster Streitpunkt zwischen Eltern und Kindern dürfte neben Zimmeraufräumen, die Nutzungszeit von Fernseher, Spielkonsole, Smartphone und Internet sein. Dieser Ärger lässt sich durch einen Mediennutzungsvertrag mit dem Nachwuchs vermeiden. Der Vertrag kann leicht erstellt werden.

Fragen wie „Darf ich noch eine halbe Stunde am PC weiterspielen?“ können Sie künftig geschickt vermeiden. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Nutzungsregeln für Fernsehen, PC, Spielkonsole, Smartphone, Tablet und Internet. Diese Vereinbarungen halten Sie in einem Mediennutzungsvertrag fest, den Sie und Ihr Kind vereinbaren. In den Vertrag gehören auch Regeln für Eltern, damit diese an die eigenen Aufgaben im Bereich Medienerziehung ihrer Kinder erinnert werden und da die Eltern eine Vorbildfunktion für ihr Kind ausüben.

Beispiel Mediennutzungsvertrag

Regelvorschläge können ausgewählt und geändert werden

Im Mediennutzungsvertrag können Sie unter anderem regeln:

  • wie lange ferngeschaut werden darf
  • welche Webseiten die genutzt werden dürfen
  • den Umgang mit befremdlichen Inhalten
  • die Nutzung von sozialen Netzwerken
  • den Download von Apps, Musik und Filmen

Den Mediennutzungsvertrag können Sie schnell erstellen. Dazu finden Sie auf der Webseite http://www.mediennutzungsvertrag.de/ einen Generator, der Ihnen bei der Erstellung hilft. Aus den vielen Regeln können Sie die passenden in Ihren eigenen Vertrag übernehmen. Vorhandene Regeln können Sie noch anpassen oder zusätzlich neue Regeln erstellen. Danach können Sie Ihren individuellen Vertrag für spätere Anpassungen speichern und ausdrucken.

Zum Schluss hängen Sie den Mediennutzungsvertrag gut sichtbar im Kinder- oder Wohnzimmer aus. Jetzt fehlt nur noch der Vertrag über das Aufräumen des Kinderzimmers …