Auszug aus dem Ratgeber Kindersicherheit im Internet

4.9.4 VERSCHLÜSSELUNG KONFIGURIEREN

Der Funkverkehr zwischen WLAN-Router und Ihrem Endgerät, z. B. Notebook, muss verschlüsselt werden, damit Fremde nicht mitlesen können. Im Normalfall werden die Verschlüsselungsarten WEP und WPA angeboten. WEP ist nicht mehr zu empfehlen, da es innerhalb weniger Sekunden geknackt werden kann. WPA wurde mittlerweile zu WPA2 weiterentwickelt, das als unknackbar gilt, wenn ein sicherer Schlüssel verwendet wird. Sofern Ihr Router beides anbietet, ist WPA2 zu empfehlen. WPA wird oftmals auch als WPA- TKIP bezeichnet, WPA2 ist oft unter der Bezeichnung WPA-AES oder WPA-CCMP zu finden. Router, die noch kein WPA oder WPA2 anbieten, sollten Sie durch ein neues Modell ersetzen.

Die Verschlüsselungsart stellen Sie im Konfigurationsmenü des WLAN-Routers ein. Die genaue Vorgehensweise finden Sie in der Dokumentation des Herstellers. Zur Einrichtung benötigen Sie einen frei wählbaren Schlüssel, den Sie am WLAN-Router und an allen Endgeräten eingeben müssen. Dieser Schlüssel sollte aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen und nicht in einem Wörterbuch zu finden sein. Außerdem sollte der Schlüssel mindestens 20 Zeichen umfassen. Im Internet sind viele kostenlose WLAN-Passwort-Generatoren auffindbar, z. B. von der Zeitschrift PC-Welt[1]. Hier als Beispiel die Konfiguration der WLAN-Verschlüsselung einer Fritz!Box. Die Einstellung erfolgt über die Menüpunkte

WLAN / Sicherheit

4.9.4-107-Fritz-Verschluesselung

Abbildung 107: WLAN-Verschlüsselungsmethode festlegen


[1] http://www.browsercheck.pcwelt.de/wlan-key-generator