Auszug aus dem Ratgeber Kindersicherheit im Internet

4.4.1.3 INTERNET-JUGENDSCHUTZ EINRICHTEN

Im Safari-Browser fehlt ein Kinderschutzfilter für nicht geeignete Webseiten. Hier ist man auf ein Fremdprodukt angewiesen. Hierzu müssen Sie den Safari-Browser wie im Kapitel 4.4.1.1 „Apps und Optionen einschränken“ beschrieben deaktivieren, damit das Kind nicht auf einen ungefilterten Browser ausweichen kann.

Danach kann über den App-Store ein Browser eines Fremdanbieters installiert werden, mit dem das Kind dann relativ gefahrlos surfen kann. Die Zeitschrift c’t empfiehlt hier den Filter-Browser „K9“ von Blue Coat[1], da er zuverlässig unerwünschte Inhalte filterte. Der K9-Browser ist kostenlos erhältlich. Eine interessante Alternative ist der Chico Browser der Firma Salfeld. Neben guten Filtermöglichkeiten mit Black- und Whitelists, kann über jeden PC, der Internetzugriff hat, die Konfiguration angepasst werden. Sehr hilfreich, wenn das Kind bei den Hausaufgaben eine gesperrte Webseite benötigt, die Eltern aber im Büro arbeiten. Zusätzlich können die Onlinezeiten begrenzt und Protokolle der aufgerufenen Webseiten eingesehen werden. Allerdings kostet die Nutzung des Chico Browser 29,95 € pro Jahr.

Zugleich sollten Sie unter

Einstellungen / Allgemein / Einschränkungen

die Optionen „App-Installation“ und „Apps löschen“ deaktivieren, damit Ihr Kind keinen alternativen Browser installieren und keine Apps löschen kann, die Sie eventuell zusätzlich für den Jugendschutz installiert haben.

App-Installation absichern

Abbildung 62: App-Installation absichern

Wenn das iPhone zu Hause benutzt wird, um im Internet über WLAN zu surfen, verhindert bereits die Einrichtung eines gesicherten Heimnetzwerks die Übertragung von jugendgefährdenden Inhalten auf das Handy. Die Einrichtung eines gesicherten Heimnetzwerks ist in Kapitel 4.10 „Netzwerk“ beschrieben.

 


[1] c’t 2013 Heft 5