Auszug aus dem Ratgeber Kindersicherheit im Internet

4.1 PC SICHERN

In über 95% der Haushalte steht ein Personal-Computer[1]. Bereits 58% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren verwenden für ihre Hausaufgaben einen PC[2]. Dadurch kommen Kinder und Jugendliche zwangsläufig in Kontakt mit dem PC und den darauf verfügbaren Medien. Mithilfe der vorhandenen und nachinstallierbaren Programme kann im Internet gesurft, Videos betrachtet und Computerspiele genutzt werden.

Um die Kinder vor problematischen Seiten im Internet oder vor jugendgefährdenden Computerspielen zu schützen, muss der PC entsprechend konfiguriert werden. Bevor dies erfolgt, muss erst einmal für die grundlegende Sicherheit des PCs gesorgt werden.

Grundvoraussetzung für einen sicheren PC ist die Nutzung eines Virenscanners, der Computerschädlinge fernhält. Der Virenscanner muss so konfiguriert sein, dass er automatische Updates durchführt. Zusätzlich müssen regelmäßig Updates des Computer-Betriebssystems eingespielt werden, da dadurch bekannte Sicherheitslücken im Betriebssystem beseitigt werden. Unter dem Betriebssystem Windows heißt die Funktion für die regelmäßige Aktualisierung „Windows Update“, das idealerweise auf „Updates automatisch installieren“ eingestellt ist.

[1] KIM-Studie 2012

[2] KIM-Studie 2012