Auszug aus dem Ratgeber Kindersicherheit im Internet

1 Vorwort

Für Eltern ist es natürlich einfacher, Kinder selbst ausprobieren zu lassen. Allerdings kann es auch zu Handlungen kommen, die strafbar sind, da Gesetze übertreten werden. Da die Eltern als Erziehungsberechtige verantwortlich sind, sollte es auch in ihrem eigenen Interesse sein, Kinder bei der Nutzung des Internets zu begleiten. Dazu gehört es, sinnvolle Regeln aufzustellen und Grenzen zu setzen sowie deren Einhaltung zu prüfen. Nur dadurch kann sich ein bewusster Umgang mit den neuen Medien entwickeln. Eltern dürfen bei der Mediennutzung nicht wegsehen.

Haushalte, in denen Jugendliche ab 12 Jahren aufwachsen, sind bereits zu 100% mit Computer, Handy, Fernseher und Internetzugang vollständig ausgestattet[1]. Bereits 87% der Jugendlichen haben die Möglichkeit, in ihrem Zimmer per WLAN das Internet zu nutzen. Ein Handy ist in dieser Altersgruppe bereits Standard, ein Smartphone besitzt mittlerweile fast jeder zweite Jugendliche. Nach eigener Einschätzung der Jugendlichen sind diese täglich 131 Minuten im Internet unterwegs. Die genannten Zahlen belegen, dass neue Medien einen hohen Stellenwert bei Jugendlichen haben.

Dieses Buch soll Sie dabei unterstützen, die von Jugendlichen genutzten Geräte bestmöglich gegen jugendgefährdende Inhalte abzusichern, damit Sie im Laufe der Zeit Ihren Kindern bei der Medienerziehung größere Freiräume einräumen können.

[1] JIM-Studie 2012